ugh (I)

»Wozu 2 Meter zum Scanner laufen, wenn man auch shitty Handyfotos im Sitzen machen kann«, um mal eine berühmte Person zu zitieren.

Ob ich jemals die Ausdauer habe, länger als 1 Stunde an einer Zeichnung zu sitzen? Ich bezweifle es. Detailliert und fotorealistisch zu zeichnen, statt irgendwie rumzupfuschen, werde ich in diesem Leben mit dieser gegebenen Geduld nicht mehr hinbekommen, aber um eine andere berühmte Person zu zitieren: »Girl, this is my aesthetics.« (Hegel)

him/her/them

Es fängt immer gleich an: Ich suche ein Referenzbild, meist irgendwelche Portraits von Promis, dann fang ich an zu zeichnen und irgendwas läuft schief und dann hat man eine ganz andere Person vor sich. Eigentlich ist dieses Bild schon vor einem Monat entstanden. Tatsächlich sogar vollständiger als hier, nämlich mit Gesichtsform(en), teilweise Haare und sogar ein Bart, aber ich war so unzufrieden damit, dass ich es erst mal abspeicherte und vergaß. Jetzt hab ich die Gesichtskonturen (?) weggenommen, unfertig gefällt es mir irgendwie besser, also ganz in der Tradition dieses Bildes, aber dieses Mal sogar mit Mund.

what the face

Ich sah eine Folge „Abstract: The Art of Design“ auf Netflix, bekam dann Lust zu zeichnen (statt für meine Prüfung zu lernen) und das kam dann dabei raus.

Blick ins Gelbe

Oder eher: Blick aus dem Gelben, na ja.

Ich hatte schon wieder vergessen, wie gerne ich eigentlich zeichne, wenn ich mal nach dazu komme. Die Geduld für ein vollständiges Gesicht werde ich wahrscheinlich in diesem Leben auch nicht mehr aufbringen können.