20180104

In den Ferien habe ich mal wieder durch meinen alten Blog gewühlt, der mittlerweile auf privat gestellt ist. Ich hab bereits damals nie regelmäßig geschrieben, nur manchmal, weil Gefühle, falls vorhanden, mal wieder rausmussten. Manches war problematisch, manches ganz süß. Es war auf jeden Fall ganz schön, Dokumentiertes wieder in Erinnerung zu rufen. Man muss natürlich aufpassen, sich nicht zu sehr darin zu verlieren, aber es hilft der eigenen Introspektion ganz gut, wenn man sieht, wie man sich über die letzten Jahre entwickelt hat. Deswegen dachte ich, dass ich hier mal wieder rumschwafeln könnte. Wozu bezahle ich hier schließlich eine Top-Level-Domain?

Die ganze Zeit hat mich einerseits das Layout abgehalten, hier reinzuschauen, andererseits gab es auch kein allzu großes Bedürfnis, mich in Länger mitzuteilen. Zudem hat es immer etwas Riskantes, Persönliches zu veröffentlichen. Aber da ich diesen Blog sowieso gerade nirgendwo mehr verlinkt habe, bin ich hier wieder etwas alleine.

Eigentlich wollte mich mal an ein eigenes Theme setzen – ein Plan, den ich schon damals verfolgte, aber nie die Ausdauer dazu hatte. Vielleicht stehen die Chancen dieses Mal besser, auch wenn ich mich erst (wieder) mal mit PHP und CSS auseinandersetzen muss. Tatsächlich helfen mir meine bisherigen Programmierkenntnisse dabei, das Ganze weitaus besser zu verstehen und vor allem auseinanderzunehmen.

Dieses Semester habe ich mich im Rahmen eines kleinen Studienprojekts ein wenig an JavaScript rangetastet. Ich bin immer noch überwältigt von der Menge an Frameworks und Libraries, die es mittlerweile gibt; überhaupt habe ich einen riesigen Respekt vor Webdevelopment.
Ansonsten wollte ich mich an Python ransetzen, auch wenn das derzeit etwas in den Hintergrund gerückt ist. Allerdings fällt es mir schon wesentlich leichter, Python zu erlernen, als es damals mit Java war. Die Konzepte sind eben recht ähnlich. Es ist halt wirklich so, als würde man eine neue Sprache der gleichen Sprachfamilie lernen und C ist dabei Latein.

Außerdem habe ich mich jetzt dazu entschlossen, alle Prüfungen im ersten Zeitraum zu schreiben. Ich weiß nicht, was ich mir damit antue (die erste Prüfung findet bereits in 3 Wochen statt), aber ich habe gerade noch weniger Motivation dafür, irgendwelche Prüfungen über die Semesterferien mit mir rumzuschleppen und daher: lieber knapp bestehen, als keine Ferien zu haben. Ich mag mein Studium sehr und gerade deswegen würde ich die Zeit dafür nutzen, kleine, eigene Projekte auszuarbeiten und mich unabhängig davon auszuprobieren. Es gibt einfach so viele interessante Bereiche, über die ich mehr erfahren möchte. Andererseits: Mal schauen, vielleicht mache ich auch einfach nichts, was irgendwie mit Informatik zu tun hat.

Im letzten Jahr habe ich drei Bücher gelesen. Alle im Januar, danach nur zwei angefangen. Das muss sich unbedingt ändern, da ich dennoch immer wieder neue Bücher dazu hole.

Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich noch über Anderes schreiben wollte, aber das kommt dann wohl mit einem anderen Eintrag. Ist ja auch bereits um 2. (Ich hab bis vorhin noch an einem winzigen Bug gearbeitet, der mich bis an die Grenzen der Verzweiflung brachte und es stellte sich raus, dass ich vergaß, eine Variable zu initialisieren. Fehlersuche ist einfach sehr, sehr anstrengend und ich glaube, das ist die beste Therapie gegen meine cholerischen Ausbrüche. Muss man ja auch in Griff bekommen. Atmen.)

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