Gegenwärtige Ohnmacht

Eine gegenwärtige Ohnmacht, die sich wie ein Schleier durch sämtliche Ereignisse zieht. Es war wahrscheinlich nie besser, es war schon immer schlechter. Man bekommt nur mehr mit als in den letzten 19 Lebensjahren, als in den ersten Lebensjahren. Und da ist es schließlich auch kein Wunder, dass der Wunsch, nie erwachsen zu werden, schon immer da war und immer bleibt. Letztendlich scheint jegliche Kleinigkeit im Alltag politisiert, nichts bleibt unberührt davon. Die einzige Gegenwehr ist das Ausblenden und das Ausblenden des Ausblendens. Ohne richtig angefangen zu haben, überkommt einen diese lähmende Ohnmacht.

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