quê – I

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Insgesamt waren wir nur insgesamt 5 Tage bei unseren Familien. Die ersten 3 nach unserer Ankunft und die letzten 3 vor unserem Abflug. Das war sehr ungewohnt, da meine Kindheitserinnerung hauptsächlich aus den beiden Dörfern, aus denen meine Eltern jeweils kommen (insbesondere das meiner Mutter), besteht. Wir sind frühmorgens zwischen 5 und 6 in Hanoi gelandet, dementsprechend hatten wir noch einen ganzen Tag vor uns. Natürlich wurde reichlich gegessen, ausgepackt und äh, erst mal gegrüßt. Meine Eltern waren zwar erst vor einem Jahr dort, mein letzter Besuch war allerdings 5 und bei meinem Bruder sogar ganze 17 Jahre her. Dementsprechend waren unsere Verwandten besonders gespannt auf meinen Bruder, den sie das letztes Mal als kleinen Grundschuljungen vor sich hatten.

Am zweiten Tag, während mein Vater und mein Bruder sich ohne uns nach Hai Phong aufmachten, spazierten meine Mutter und ich an den Reisfeldern entlang und besuchten das Grab meiner Urgroßeltern. Dazu vielleicht später mehr. Meine Mutter erzählte mir nochmal die Grundlagen des Reisanbaus, schließlich musste sie als Kind wie alle anderen selbst auf den Feldern mithelfen.
Ich bin immer wieder fasziniert von dieser Landschaft. Leider habe ich es nicht geschafft, den schönsten Anblick auf die Reisfelder um das Dorf herum zu fotografieren. Als wir morgens zum Flughafen fuhren, legte sich noch ein Nebelschleier darauf und ich ärgere mich noch heute, es nicht festgehalten zu haben.
Am nächsten Tag flogen wir dann bereits weiter nach Singapur.

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