think negative × negative

Dass Neujahrsvorsätze Quatsch sind, wurde schon in vielen Blogs besprochen. Und zwar jedes Jahr aufs Neue. Vorgenommen habe ich mir auch nichts, möchte aber angesichts des mir langsam bewusst werdenden Umstandes, doch verhältnismäßig viel Glück zu haben, dieses hier festhalten. Glück zu haben ist ja leider nicht dasselbe, wie glücklich zu sein. Deshalb nutze ich die Gelegenheit, so weit es geht, mich an die kleinen Momente zurückerinnern, in denen es das Leben doch ganz gut mit mir meinte.

Bisher:

  • C.s Weitwinkelobjektiv wollte ich unbedingt mit nach Vietnam nehmen. Er vergaß allerdings, es mitzubringen, als er kam. Mit einem Blick auf meinen Schreibtisch hatte sich das auch erledigt.
  • Kurz bevor wir abfuhren, fand ich meine weißen iPhone-Kopfhörer nicht mehr wieder. Ich ärgerte mich sehr darüber, konnte mir auch nicht vorstellen, wo sie sonst hätten sein können. Später stellte sich heraus, dass C. sie hatte.
  • Im Zug entdeckte ich, dass mein Monatsticket für Januar nicht in meinem Portemonnaie steckte, obwohl ich mich die letzten Monate dessen vergewissern konnte. Auch wurde mir noch kein Brief mit den neuen Tickets zugestellt. Da mir der Betrag monatlich abgebucht wurde, kam auch ein Kauf im Reisezentrum nicht in Frage. Ich geriet langsam in Panik. Zu Hause in Thüringen fand ich einen ungeöffneten Brief der Deutschen Bahn. Puh.

Das ist noch nicht viel, stammt allerdings auch aus den ersten Tagen 2016. Einige andere Dinge müssen sich noch als Glück herausstellten. Oder eben nicht.

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