Happy Holidays – 2015

241215

Frohe Weihnachten! Nachträglich.
Dieses superlange Wochenende verbrachte ich mit meiner Familie und einen Abend lang auch mit Freunden. Heute geht es schon wieder zurück, um für einen Tag zu arbeiten, und morgen Abend fahre ich wieder hierher. Nicht klug, aber es ging nicht anders. Dafür fliege ich Mitte Januar nach Vietnam. Vietnamesisch gegessen haben wir allerdings schon über die Feiertage.

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Mittags waren wir bei Omi. Es gab Ente und für mich ein Sojaschnitzel, Rotkohl, Grünkohl, Kartoffeln und Soße. Danach Pudding mit Pfirsichen. Am Nachmittag kamen meine Eltern hinzu. Wir aßen Kuchen und Plätzchen.
Heiligabend hieß es bereits Bescherung, mein Bruder fuhr zu seiner Freundin und wir bereiteten Sommerrollen zu.

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Am 25. gab es zu Mittag bún chả tôm. Reisnudelsuppe mit Garnelenfrikadellen. Da meine Eltern auch an den Feiertagen ab 17 Uhr arbeiteten, ging ich wieder zu Omi. Wir tranken Tee, schauten Fernsehen und ich aß die Reste vom vorherigen Tag. Also wieder Sojaschnitzel mit Rotkohl, Kartoffeln und Soße. Kurz vor 21 Uhr machte ich mich dann auf, um zu einer Freundin zu gehen. Mehrere Leute stießen noch hinzu, es gab also ein kleines Wiedersehen nach Monaten, und nach Mitternacht zogen wir los, um tanzen zu gehen. Mein Bruder legte auch dort auf, aber ich verpasste ihn. Gegen halb 5 fuhr er uns trotzdem nach Hause.

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Ich weiß leider nicht mehr, wie dieses Gericht heißt. Es ist quasi die Suppenedition von Raclette. Man packt in die köchelnde Brühe ganz viele Dinge wie Kräuter, Garnelen, Tintenfische, Nudeln und wartet, bis sie gar werden. Gegen Spätnachmittag fuhren wir in unser Restaurant und ich half dort beim Kellnern aus. Die ersten paar Stunden waren für meine Eltern relativ stressig, dann legte es sich jedoch schnell wieder.

Gestern traf ich schließlich wieder Freunde zum Schrottwichteln und wir aßen so viel. Ich hätte gerne mehr gegessen, aber ich konnte nicht.

Am liebsten würde ich länger hierbleiben. Nach drei Monaten Einleben in einer neuen Stadt fehlt mir das hier alles noch viel mehr, seit ich wieder zu Hause bin. Die ganzen Abende, an denen man sich einfach mit seinen Freund*innen traf, als man noch nicht so weit voneinander entfernt wohnte und das alles Alltag war.

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